KVS GmbH

50 Jahre bei der KVS

10. September 2018

Mitarbeiter feiert sein großes Dienstjubiläum

 

Von Uwe Loll

 

(Saarlouis, 10.09.2018) Karl-Josef Klein hat Anfang September etwas Großes vollbracht:

seit 2. September ist er genau 50 Jahre bei der KVS angestellt! Das haben vor ihm nur zwei andere Mitarbeiter geschafft, immerhin...  

Der 64-jährige Busfahrer der Kreisverkehrsbetriebe Saarlouis hat sein komplettes Berufsleben bei ein und demselben Arbeitgeber verbracht – wo gibt es das heute noch? Im März 2019 wird er 65 und geht dann in den verdienten Ruhestand. Gesund und munter dank des KVS-Betriebssport, den der begeisterte Läufer und Wanderer ein bis zweimal die Woche mitmacht: „Viel Gymnastik für den Rücken.“  

Seinen Lehrvertrag hat er am 2. September 1968 unterschrieben – als KFZ-Schlosser beim Vorgänger der KVS, der KRAVAG: „Das lief, typisch Saarland, über Beziehungen. Ich sollte eigentlich auf die Hütte, das hat aber irgendwie nicht geklappt“.  

Dass er bis heute bleiben würde „hätte ich mit Sicherheit damals nicht erwartet.“ Die Hälfte seiner 50 Jahre war er in der Werkstatt, die andere Hälfte als Busfahrer unterwegs: „Meinen LKW-Führerschein habe ich beim Bund gemacht, 21 musste man damals sein. Danach 2 Jahre Fahrpraxis und dann mit 23 den Busführerschein – früher ging das gar nicht.“  

Den Busführerschein machte er in der Fahrschule Brünnet in Saarwellingen, die es bis heute gibt: „In der ersten Zeit bin ich morgens Schulbus oder eine kurze Linie gefahren, danach in die Werkstatt. So konnte ich beides machen.“ Anekdoten aus den 70ern? „Klar, damals hat die Standheizung noch ziemlich viel Rauch gemacht. Einmal standen im Winter 5 Löschzüge der Feuerwehr auf unserem Gelände – es hat aber nicht gebrannt, nur ein paar Standheizungen haben Qualm gemacht.“  

Was er sich heute wünscht? „Mehr Akzeptanz für den Beruf des Busfahrers. Ein Versicherungsvertreter hat mal zu mir gesagt: „Busfahrer? Ihr sitzt doch acht Stunden nur ´rum.“ Der hatte Glück, dass ich ihn nicht gleich hochkant aus meinem Haus geschmissen habe.“ 

Wenn die Rente kommt, geht Karl-Josef Klein erstmal mit seinem Kumpel wandern und kümmert sich um sein Haus in Dillingen. Außerdem wartet noch Enkel Mats (halbes Jahr alt) auf seinen Opa: „Ich habe zwei Söhne, der eine ist großer Bayern-Fan, daher der Vorname Mats, kommt von Mats Hummels.“  

Karl-Josef Kleins Partnerin muss noch ein bisschen Busfahren: Britta Ziegelmeier arbeitet auch bei der KVS: „Die wandert sowieso nicht gerne."

 

Für Rückfragen: Katharina Lauer 06831-9402 51

 

   

 

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