KVS GmbH

Vollbremsung in der Schule

22. Mai 2018

Wie die KVS schon die jungen Schüler mitnimmt 

Von Uwe Loll 

(Saarlouis, 22. 5. 2018) Mit Bus fahren kann man gar nicht früh genug anfangen. Deshalb geht die KVS regelmäßig in die Schulen im Landkreis, um zu zeigen, was sie so hat. Die Fünftklässler auf den Gymnasien und Realschulen bekommen dabei Besuch von Frank Bernardy und Maria Schwartz. Die beiden rücken gleich mit einem Linienbus der KVS an, um auf dem Schulhof zu zeigen, was für ein dolles Ding dieser Bus ist. Frank Bernardy: „Wir machen diese Busschule schon seit ca. 15 Jahren. Es gibt immer eine Theorie- und eine Praxisstunde, also zwei Schulstunden à 45 Minuten.“

 

In der Praxisstunde wird das Ein- und Aussteigen, An- und Abfahren und natürlich die immer wieder gern genommene angekündigte Vollbremsung geübt, für die Kids ein echtes Highlight! Bernardy: „Ich fahre den Bus und rufe: „Achtung, und jetzt Bremsung!“ Mit unserem Dummy Flo zeigen wir dann, was die Fliehkräfte mit jemand machen, der bei nur 30 km/h im Gang steht und sich nicht festhält. Wenn Flo dann 5 Meter durch die Gegend fliegt, ist das höchst eindrucksvoll. Danach wissen alle, dass sie sich am besten hinsetzen oder beim Stehen richtig festhalten müssen.“

 

Außerdem üben die Kinder, mit ihren Buskarten richtig einzusteigen, den Fahrplan zu lesen und lernen die Sicherheitseinrichtungen im Bus kennen. Frank Bernardy: „Ein ganz wichtiges Thema! Hier gibt es ja gleich mehrere: Nothämmer und für was die gut sind. Wo sind im Bus die Verbandskästen untergebracht? Was passiert, wenn ich in der Tür stehe und diese schließt sich gerade (Reversiereinrichtung)? Oder die Notfalltüröffnung; wie, wo und wann betätige ich diese? Und was noch ein wichtiges Thema ist: Vandalismus. Das mutwillige Zerstören von Bedienungseinrichtungen, das Bemalen von Sitzen mit Eddingstiften, das Verunreinigen des Busses und die damit verbundenen Kosten zur Reinigung bzw. Reparatur, ist ebenfalls ein Thema bei unseren Busschulen.“

 

Im Theorieunterricht erfahren die Schüler dann noch, dass ein Linienbus 16 Tonnen schwer ist, 40 Sitz- und Stehplätze hat, mehr als 250 Liter Diesel tankt und sehr teuer ist (weit über 200-tausend Euro). Circa 25 Klassen besuchen Bernardy und Schwartz jedes Jahr. Vielleicht wichtigster Punkt: die Schüler lernen, dass es deutlich ökonomischer ist, mit einem Fahrzeug 80 Leute zu transportieren, als mit 80 einzelnen Fahrzeugen. Die Sensibilität für den ÖPNV wird damit gestärkt. Und wenn die Kids jeden Tag mit der KVS zur Schule fahren und im Bus einige Tageszeit verbringen, sollten sie auch wissen, womit sie es zu tun haben.

 

Über den aktuellen Besuch einer Schule durch die KVS berichtet hier (https://www.saarbruecker-zeitu...) die Saarbrücker Zeitung.

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